"Wir kennen unsere Tiere, aber nicht die Sagen"

Bilder: Hansjörg Flury
Bilder: Hansjörg Flury

Wie lang kann eine grüne Meerkatze unter Wasser bleiben? Isst der Löffelhund wirklich alles mit Löffeln und muss man sich um seine Ohren fürchten, wenn der Ohrengeier unterwegs ist? Diese und andere Fragen rund um die afrikanische Tierwelt werden am kommenden Mittwoch, dem 13. November, heiss im City Keller diskutiert.

 

Vom Verein Kulturzyt

 

In einem fernen Land, in dem sich nicht Fuchs und Hase sondern Löwe und Zebra gute Nacht sagen, soll kürzlich ein sprechender Elefant entdeckt worden sein. Er erzählte von Kindern, die von fliegenden Büchern träumen und von einem Kind, das jeden dritten Tag auf einem Breitmaulnashorn zur Dorfbibliothek reitet. Lesen kann das Kind, hat es in den Brillenpinguinen am Kap der Guten Hoffnung doch die besten Lehrer gehabt. 

 

Safari-Tour im City Keller

 

Ganz im Zeichen der afrikanischen Tierwelt beginnt am Mittwoch 17:00 Uhr die Safari Tour, bei der sich Kinder (und Erwachsene)  in der Buchhandlung Baeschlin versammeln. Über schlafende Zebras geht es gemeinsam in den City Keller, um dort durch Ranger Richard Wehrli mehr wahres und halbwahres aus einer anderen Welt, aus Afrika zu erfahren. Vier Kurzgeschichten und  Sagen, bei denen alle gut zuhören sollten, denn im anschliessenden Ratequiz gibt es je ein Schleich-Tier zur Wahl zu gewinnen. Auf Leinwand werden besondere Bilder und tierische Eindrücke aus Afrika gezeigt. 

 

Die Afrika-Glarus Verbindung

 

Im April diesen Jahres beschloss Gaby Ferndriger, ein Jahr lang für ein afrikanisches Hilfsprojekt Spendengelder zu sammeln. In Susanne Herrmann hatte sie eine Frau gefunden, die sich seit Jahren für die Region Fatick im Senegal einsetzt. Ihr zu vertrauen, sollte sich als genau die richtige Entscheidung heraus stellen.  Genau 5324 Kilometer legte im Oktober der erste Dankesbrief von Madame Elisabeth Diouf, der First Lady des Senegals, von Afrika bis nach Glarus zurück. 

 

Die First Lady des Senegals

 

Mit Bildern, was von dem Geld gekauft wurde (Schulbücher) und rührenden Worten bedankt sich die First Lady im Namen der Lehrer, der Schüler und der Bevölkerung bei Gaby Ferndriger. Auszug aus dem französischen Dankesbrief: "Viele Eltern sind sehr arm und können den Kindern die Bücher nicht kaufen. Mit ihrem Geschenk tragen sie zum schulischen Erfolg unserer Kinder bei."  Damit wir ein weiteres Mal zum schulischen Erfolg im Senegal beitragen können, möchten wir gern 3 Franken Eintritt pro Person haben, die vollumfänglich dem Hilfsprojekt von Susanne Herrmann zu Gute kommen. 

 

Persönliche Worte aus Afrika, dem fernen Land

 

Madame Gaby Ferndriger,

 

Votre don de ... CHF nous est bien parvenu et je viens au nom de l’ensemble du personnel enseignant, des élèves et des parents d’élèves de l’école élémentaire et du collège de mon village vous remercier vivement pour ce grand geste . Ce don a permis l’achat de livres scolaires mis à la disposition des enfants dont les parents très démunis n’ont pas les moyens d’acheter. Cette bonne action de votre part contribuera à la réussite scolaire de ces enfants . Votre geste si généreux qui vient renforcer les bonnes actions que mènent Susanne et son époux au profit de nombreuses personnes du milieu rural sénégalais depuis plusieurs années a été hautement apprécié par l’ensemble de la population. Par ma voix, elle vous dit merci infiniment.
Que le Seigneur vous accorde grâces et bénédictions, santé , bonheur, à l’ensemble de votre famille et vous rende au centuple vos bonnes actions .

 

Merci pour votre générosité.
Madame Elisabeth DIOUF