Vom stinkenden Geissbock

Über 25000 stinkende Geissböcke treiben bereits ihr Unwesen in den Kinderzimmern und es werden immer mehr. Mit dem Buch "Der stinkende Geissbock Charly" und auch dem Folgebuch "Charly reist um die Welt" bewies der Baeschlin Verlag, dass es sich lohnt, an Visionen festzuhalten und konnte sich mit den Büchern einen Stammplatz in den Schweizer Buchbestsellerlisten sichern. Nun trieb Charly sein Unwesen für unsere monatliche Erzählstunde. Zur Unterstützung eilten auch dieses Mal wieder Franziska Hauser, Gaby Ferndriger, Swantje Kammerecker und so einige mehr. Allen voran Patrick Mettler, der Illustrator, der Charly erst das Aussehen verlieh, mit dem er heute schon so berühmt ist. Auf dass es noch ganz viele mehr werden.Charly soll sogar schon in Berlin sein Unwesen treiben, am Stadtrand, in Falkensee soll er kürzlich gesichtet worden sein...

 

Erfinder Roger Rhyner wird uns übrigens ebenfalls demnächst kräftig unterstützen. Er übernimmt bei unserem Glarus schreibt Event die Co-Moderation. Und hier nun die Bilder und der Medientext zu unser doch wieder gut besuchten Erzählstunde.

 

Viele junge Geissbock-Fans bei Kulturzyt-Erzählstunde

Swantje Kammerecker von der Kulturzyt begrüsste die etwa sechzig jungen Fans von Geissbock Charly. Diese freuten sich riesig, mit Patrick Mettler einen echten Kinderbuch-Illustrator im Erlenschulsaal in Glarus zu erleben. Und es zeigte sich, dass Mettler nicht nur toll zeichnen sondern ebenso lebendig erzählen kann.

 

Bilder und Medientext Swantje Kammerecker

 

Mit seinem neuen Bilderbuch „Geissbock Charly reist um die Welt“ , geschrieben von Roger Rhyner,  in der Hand und einigen auf Stativen aufgestellten Originalbildern bot er dem Publikum eine spannende Geschichte dar. Einige Helferinnen standen mit weiteren Büchern bereit und gingen durch die Reihen, damit auch alle Kinder an den Duftbildern reiben und schnuppern konnten. Von Cola über Gras bis zu Wassermelonen – immer wieder galt es neue Gerüche zu entdecken. Wie schön, dass die abenteuerliche Geschichte auf ein gutes Ende zuläuft: Immer wieder müssen Charly und sein Freund, der Maulwurf, Tiere aus aller Welt retten, doch am Ende dürfen sie mit ihren neuen Gspändli ein lustiges Fest feiern und süsse Früchte schlemmen.

 

Selber sehen, schmecken, raten und zeichnen

 

Nach der Lesung ging die Entdeckungsreise in die Welt der Farben und Düfte gleich weiter. Dies gemäss der Idee von Kulturzyt, live und in Gemeinschaft eigene Sinne und Fähigkeiten zu erwecken und zu stärken – als Gegengewicht zu Konservenkultur und passivem Konsum! Patrick Mettler, im Erstberuf Primarlehrer, betreute selber die Kinder beim  Zeichnen mit Farbstiften, so entstanden viele bunte Bilder rund um die Geissbock-Geschichte. An einem anderen Tisch präsentierte Franziska Hauser ein selbstgemachtes Duftmemory (übrigens sehr leicht nachzubauen – Anleitung demnächst auf Kulturzyt-Website) und es wurde ausgiebig damit gespielt. Daneben am Tisch weckten 15 exotische Früchte aus dem Glarner Geschäft Ministerios 1 Switzerland-Ecuador mit ihren leuchtenden Farben die Neugier der Kinder. Wer kennt schon Cherimoja, Granadilla oder Drachenfrucht?

 

Einige ältere Kinder, die schreiben können, versuchten sich an einem von Gaby Ferndriger passend dazu entworfenen Kreuzworträtsel – Lösungswort: CHARLY IM BAESCHLIN. Denn: Ein bisschen noch wartet im Baeschlin der Geissbock auf die Erzählstunde-Kinder. Mit dem abgegebenen Gutschein können sie sich den Charly vergünstigt nach Hause holen.