Vom Gletscherklettern in die Lintharena

Mit drei Laternenträgern und einem Schneemann erzeichnete sich die 7-jährige Saskia Stengele im letzten Jahr den ersten Platz im Mach Mit! Kreativwettbewerb des Vereins Kulturzyt. Nun war es soweit: Samt Familie und Freundin Johanna ging es hoch hinaus - zur Freude der Eltern, die sich 1997 durch das Klettern kennenlernten.

 

Die Freude war gross, als Franziska und Peter Stengele im November letzten Jahres erfuhren, dass ihre Tochter Saskia mit ihrem Bild den ersten Platz in der Kategorie Sieben- bis Neunjährige erzeichnete. Spontan entschieden sie sich, als Gewinn einen Kletterkurs in der Lintharena zu buchen. "Wir haben uns sehr auf den Kletterausflug gefreut, denn erst durch das Klettern lernten wir uns kennen", so VGSG Präsident und Familienvater Peter Stengele.

 

Vom Gletscherklettern in die Lintharena

 

1997 auf der Mettmen-Alp - eingespannt am Seil war es Liebe auf den ersten Blick, zwei Jahre später bezwangen sie gemeinsam die Gletscherwelten des Bächifirns und 2004 kletterte Peter Stengele letztmal mit Pro Infirmis und Kindern mit Einschränkungen, 10 Jahre später nun erstmal mit ihren Kindern. Unter der Leitung von G&S Personaltrainer Martin Hunziker erinnerten sie sich am Samstag in der Lintharena an alte Zeiten zurück und sprachen über die Kletterzukunft mit den Kindern. Stolz zeigten diese immer wieder, wie weit und hoch hinaus sie sich an der Wand schon wagen. Solange, bis die Eltern wieder an der Reihe sind, Peter Stengele von der roten zur schwarzen Kletterpiste wechselt und seine Frau ihn sicher am Haken hält. Nach zwei Stunden toben, klettern und lachen ist es dann soweit, der nächste Kletterkandidat steht auf der Matte und Familie Stengele ist sich sicher "wir kommen wieder", doch nach Hause geht es an diesem Tag noch lange nicht. Barfuss und kiechernd entfliehen die drei Mädchen nun in die Weiten der Lintharena.

 

Der Verein Kulturzyt bedankt sich herzlich bei der Lintahrena für diesen grosszügigen und unvergesslichen Familienausflug. Die Zusage als Sponsorpartner für den Kreativwettbewerb war eine der letzten guten Taten des Jakob Kamms in seinen Zeiten als Direktor der Lintharena.